Betriebliche Suchtprävention

Grundlagen und Präventionsmöglichkeiten

Suchterkrankungen haben unmittelbare Folgen für die Betroffenen selber, den Arbeitgeber und auch die Kolle- ginnen und Kollegen. Ernste Probleme entstehen aber nicht erst dann, wenn eine schwere Abhängigkeitser- krankung vorliegt. Auch riskanter oder gesundheitsge- fährdender Konsum wirkt sich auf Verhalten, Unfallrisiko, Leistungsfähigkeit und Betriebsklima aus. Gleichzeitig ist „Sucht“ nach wie vor ein Tabuthema; Betroffene ver- suchen aufwendig, ihr Problem zu verstecken und weder Vorgesetzte noch Kolleginnen und Kollegen wissen, wie sie adäquat reagieren sollen.

Ziele des Seminars sind die Vermittlung von Hinter- grundwissen und grundlegenden Rechtskenntnissen, die Sensibilisierung, wann Substanzkonsum ein arbeits- relevantes Thema wird, sowie die Erarbeitung passender Interventionsmöglichkeiten. Das Seminar soll ermutigen, bei Substanzkonsum am Arbeitsplatz sowie Sucht- erkrankung bei Mitarbeitenden als Betriebsrat nicht wegzuschauen, sondern ihm offen und konstruktiv zu begegnen und gleichzeitig die Grenze des eigenen Auf- gabenbereiches zu wahren.


Aus dem inhalt

  • Grundlagen zu Abhängigkeitserkrankungen
  • Erkennen von Konsumproblemen: Merkmale und Hinweise am Arbeitsplatz
  • Rechtliche Grundlagen
  • Aufgaben und Interventionsmöglichkeiten von Betriebsrat, SBV, Suchtberatung und Vorgesetzten
  • Maßnahmen betrieblicher Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe
  • Muster-Betriebsvereinbarung

 

Seminarausschreibung
Leitung
Dr. Reinhard Fuchs
Arbeits- und Organisationspsychologe
Veranstaltungsort
Berlin
Die genaue Adresse in Berlin wird für das jeweilige Seminar bekannt gegeben
Berlin
Freistellung
  • § 37 Abs. 6 BetrVG
  • § 179 Abs. 4 SGB IX
Kosten

Teilnahmekosten 580 €
Tagungsort, Verpflegung 150 € + MwSt.