Krankheitsbedingte Fehlzeiten

Sozialversicherungsrechtliche Aspekte und Urlaubsgewährung

Krankheitsbedingte Fehlzeiten nehmen in Betrieben immer mehr zu, die Ursachen sind vielfältig. Psychische Erkrankungen haben ein alarmierendes Ausmaß angenommen und sind häufig den Arbeitsbedingungen geschuldet (hoher Arbeitsdruck, Mobbing, schlechte Führungskräfte etc.).

In dem Seminar sollen die arbeits- und sozialrechtlichen Aspekte langer Arbeitsunfähigkeitszeiten behandelt werden: Was passiert, wenn der Arbeitnehmer bei der Krankenkasse ausgesteuert ist, was kann er für Sozialleistungen beanspruchen, was ist, wenn er seine bisherige Tätigkeit krankheitsbedingt nur noch eingeschränkt ausüben kann, welche Pflichten hat der Arbeitgeber bei Arbeitsunfähigkeit etc.?

Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zur Unverfallbarkeit gesetzlicher Mindesturlaubsanprüche 2009 hat auch die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts beeinflusst. Im Zusammenhang mit längerer Krankheit stellt sich oft die Frage, inwieweit der offene Urlaub nach einer Gesundung beansprucht werden kann, oder ob er bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses abgegolten werden muss und, ob Fristen einzuhalten sind. Hierzu wird ein Überblick über die aktuellen Entscheidungen des BAG gegeben.

Aus dem Inhalt

  • Krankheitsbedingte Fehlzeiten
  • Sozialrechtliche Aspekte von Arbeitsunfähigkeitszeiten
  • Von der Krankenkasse ausgesteuert? Was nun?
  • Anspruch auf Sozialleistungen, Pflichten des Arbeitgebers bei Arbeitsunfähigkeit
  • EuGH 2009 – Unverfallbarkeit
  • Aktuelle Rechtsprechung des BAG


Seminarausschreibung
Leitung
Marion Burghardt
Fachanwältin für Arbeits- und Sozialrecht
Veranstaltungsort
Berlin
Die genaue Adresse in Berlin wird für das jeweilige Seminar bekannt gegeben
Berlin
Freistellung
  • § 37 Abs. 6 BetrVG
  • § 179 Abs. 4 SGB IX
Kosten

Teilnahmekosten 290 €
Tagungsort, Verpflegung 75 € + MwSt.