Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Seit 2013 ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen im Arbeitsschutzgesetz und in den Ausführungsbestimmungen ausdrücklich vorgeschrieben. Der Arbeitgeber hat also die gesetzliche Pflicht, gesundheitsgefährdende Risikokonstellationen und Belastungsquellen im Unternehmen zu identifizieren. Damit hat der BR ein Instrument an der Hand, ihn dazu auf Trab zu bringen und dabei auch auf die Identifizierung von gesundheitsfördernden Ressourcen zu achten. Daraus ergeben sich dann bei fachlich korrekter Durchführung Hinweise auf notwendige Veränderungen, um die Arbeitsbedingungen im Betrieb sicherer und gesünder zu gestalten.

In diesem Seminar gibt es Informationen und Handlungshilfen zum Thema. Bewährte Verfahren werden diskutiert und gemeinsam an Beispielarbeitsplätzen ausprobiert. Die Referenten geben als arbeitspsychologische Sachverständige Hinweise auf Erfolgsfaktoren, mögliche Stolpersteine, Gestaltungsspielräume und aussichtsreiche Maßnahmen.

Aus dem Inhalt

  • Psychische Belastungen: Worum geht es dabei?
  • Rechtliche Grundlagen der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen gemäß Arbeitsschutzgesetz
  • Mitbestimmungsrecht und Rolle des BR bei der Gefährdungsbeurteilung
  • Prozessgestaltung Gefährdungsbeurteilung
  • Vorstellung und Diskussion der methodischen Zugänge
  • Stolpersteine und Erfolgsfaktoren
  • Handlungshilfen für Betriebsräte

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Seminarausschreibung
Leitung
Sebastian Roth
Psychologe (B.Sc.)
Veranstaltungsort
Berlin
Die genaue Adresse in Berlin wird für das jeweilige Seminar bekannt gegeben
Berlin
Freistellung
  • § 37 Abs. 6 BetrVG
  • § 179 Abs. 4 SGB IX
Kosten

Teilnahmekosten 270 € inkl. Seminarunterlagen
Tagungsort, Verpflegung 68 € + MwSt.